Was ist das Audit?

 

Das Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde ist ein Instrument zur Gemeindeentwicklung, mit dem eine Gemeinde erhebt, wie es um die Familien- und Kinderfreundlichkeit steht. Es wurde im Auftrag des Bundesministeriums für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz entwickelt und wird von den teilnehmenden Gemeinden mit oder ohne externer Prozessbegleitung angewendet. 

Unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger wird erhoben, wie kinder- und familienfreundlich eine Gemeinde ist und welche Angebote und Hilfestellungen es für Familien in der Gemeinde gibt. Auf die Erhebung des IST-Zustandes erfolgt die Definition eines SOLL-Zustandes, der vom Gemeinderat als Aktionsprogramm für die nächsten Jahre beschlossen wird.  

Was bewirkt das Audit?

Das Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde führt in der Gemeinde zu einem Prozess, der folgende Vorteile hat:

  • Das Audit gibt einen vollständigen Überblick über familien- und kinderrelevante Angebote in der Gemeinde, da diese systematisch und vollständig erfasst werden.
  • Durch die Zusammenarbeit kommt es zu einer stärkeren Vernetzung der Gruppen und Initiativen, die sich für Kinder und Familien einsetzen.
  • Durch die Einbindung in den Auditprozess wächst das Interesse der BürgerInnen an der Mitbestimmung und Mitgestaltung in der Gemeinde.
  • Vor allem junge Menschen werden dafür interessiert, an der Planung und Umsetzung kommunaler Projekte mitzuwirken. Beispiel dafür sind die Planung von Spiel- und Freizeitanlagen.
  • Durch den Auditprozess werden Aktionsprogramme für die Zukunft erarbeitet, die durch die Einbindung der BürgerInnen, der Gruppen und Initiativen eine hohe Akzeptanz besitzen.
     
 
Kontakt:
Nähere Infos erhalten Sie von
Projektleiterin und
Gemeindevorstand Doris Steinscherer

e-Mail an Doris Steinscherer senden
Tel.: (03124) 29047